Wasserhäuschen

6.Oktober bis 3.November 2009

Harald Koehneke

Harald Koehneke präsentiert die Installation:
Wasserhäuschen

Vom 6.Oktober bis 3.November 2009

 


Hinter der Tür

August 2009

Lotte Reimann

»Hinter der Tür« wird einen Einblick in die Arbeit meines letzten Schaffensjahres geben. Dazu wird das Schaufenster »Kiosk24« in viele kleine Guckkästen verwandelt. Es entsteht eine Installation seltsamer Orte, die den Raum zwischen Surrealem und Realem erforschen. Wo befinden wir uns und was wäre möglich, sollten wir uns doch einmal in die Fremde wagen?
Eine Kombination aus Fotografie, Objekt und Installation.


Diesmal gibt es auch eine Arbeit ausschließlich über die webcam ( Blick in den Kiosk) zu sehen, also anklicken lohnt sich!!

Lotte Reimann
Curriculum Vitae
D - 33602 Bielefeld
August-Bebel-Str. 152

T +49 (0) 176 23 58 26 31
E mail(at)lottereimann.de
www.lottereimann.de


1982
   geboren in Achim, Deutschland

2005 - 2009
   Studium an der Fachhochschule Bielefeld, Gestaltung, Fotografie und Medien

Seit 2009
   Studium an der Gerrit Rietveld Akademie, Amsterdam, Fine Arts, Photography


Ausstellungen - Preise - Publikationen

2008
    Einladung und Teilnahme am Portfoliowalk der DFA, Deichtorhallen, HH   
   Camera Austria, Magazin für Fotografie, Publikation der Serie Faustkampf
UniSpiegel, Magazin für Studierende, Publikationen aus der Serie Die letzte macht das Licht aus.
   „Runner up“ bei Shots Directory - Young Photographers Competition mit der Serie Faustkampf

2007
   >PitchWise (PicvajZZ)< festival for women arts, Historical Museum, Sarajevo, BiH, Gruppe
   Unter Freunden – Junge Freunde der Kunsthalle Bielefeld, Gruppe
   Preisträgerin beim  Leica-Prize mit der Serie Faustkampf
Du Bist Was Du Siehst - Ingo Tauborn und Studenten, Galerie Artists Unlimited e.V., Bielefeld, Gruppe

 Etwas hatte sie unterbrochen, hatte sie zaghaft an ihren tauben Wangen gekitzelt. Verstört öffnete sie die Augen und sah ein kleines, braunes Büschel neben ihr in den Kissen sitzen. Nur eine handbreit von ihrer Nase. Es kroch auf sie zu und fuchtelte dabei aufgeregt herum, als wolle es sie vor irgendetwas warnen. Sein kleiner, runder Körper pulsierte heftig. Es zitterte und vibrierte so stark, dass es beinahe zu zerplatzen drohte. Angestrengt versuchte sie die Augen zu finden. Einen Anhaltspunkt an der winzigen Gestalt, der es ihr verständlicher machte. Sie konnte es einfach nicht verstehen. Zögernd und ein wenig ratlos setzte sie zu sprechen an. Was denn los sei und was es denn eigentlich von ihr wolle. Doch kaum hatte sie ihre Lippen geöffnet, machte das Büschel einen jähen Satz und zwängte sich mit aller Kraft zwischen ihren aufeinander gepressten Zähnen hindurch, in ihren Rachen, wo es strampelnd und zuckend verschwand. Sie würgte und hustete. Es hatte sich in ihrer Kehle verfangen. Blitzschnell sprang sie auf, die Hände um ihren Hals geschlungen. Es bewegte sich nicht mehr. Sie lief in den Flur und sah in den Spiegel. Da war etwas. Eine merkwürdige, kleine Beule an ihrem Hals. Genau in der Mitte, unterhalb des Kinns. Vorsichtig löste sie eine Hand und betastete die Stelle.
Es war kalt und feucht in der Wohnung. Die Terrassentür stand weit geöffnet und die Nacht hatte sich herein geschlichen. Sie fror so sehr, dass ihre Knie in einem zackig-militärischen Rhythmus gegeneinander rasselten. Paukenschlag. Sie prallte mit dem Kopf auf den Boden. Da waren Hände an ihrem Hals. Raue, suchende Hände, die sie noch nie zuvor gespürt hatte. Sie tasteten nach ihren Brüsten. Kniffen sie, in die vor Kälte schmerzenden Brustwarzen, dass ihr ein schrilles Kreischen entfuhr. Ein Zucken durchzog ihren Körper. Blut pulsierte. Jedes einzelne Schamhaar flimmerte zappelnd in die Höhe. Reckte sich steil und gerade nach oben. Wucherte. Die Hände wanderten zielstrebig weiter nach unten. Angezogen von der Erregung verhedderten sie sich erbarmungslos in dem Netz, das die Haare gesponnen hatten.


Revolution No.1 / X You / The Parting Glass Part II and /or Revenge of The Fallen

Revolution No.1 / X You / The Parting Glass Part II
and /or Revenge of The Fallen

Declan Rooney

Declan Roonay realisiert  die Performance “Revenge of The Fallen” .
Die Performance besteht aus den Arbeiten:
Revolution No.1
X You
The Parting Glass Part II


Sie fandam Freitag, 12 Juni 2009 von 15 – 18 Uhr statt.
Die Galerie kann in dieser Zeit betreten werden.
Die Ausstellung wird ab Mitte Juni eine  Videodokumentation der Performance ergänzt werden und ist dann bis zum 4. Juli zu sehen.

About the Work


A three-part work interweaving separate performative vignettes into a new semi- narrative form including:

‘The Parting Glass’, recently performed at the Kate Werble Gallery in New York is based on the origins of the ‘Happy Hour’ and a re-imagining of an episode in the life of the late Tommy Makem as he reflected upon his emigration from Ireland in the 1950’s, crossing the Atlantic with nothing but clothes and a set of bagpipes.

‘Revolution No. 1’ is a simultaneous two-handed wall based drawing, a re-occurring motif throughout the evening.

‘X You’ will debut as a live performance, elaborating on an initial video sketch in which the artist modifies found images in a repetitive drawing and voice-based action.

After the performance, an installation containing performance paraphernalia and objects will remain in the space.


Artist Statement


The most recent work both in video and live performance, look implicitly at social gatherings, using existing communnity or leisure groups brought together and defined by a myriad of factors. Aspects of behaviour become prelevant in the sense of witnessing, silently observing amd re-presenting the material in deliberate ways; ways that allow for the original reading to shift. These stylised and expanded variations of the tableaux vivant, in both the video and performance works, overlap and echo each other in both complimentary and contrasting ways.

Over the past few years, I have sought to combine these elements, to now examine the nature of the live act itself wheter disseminated through documentation or works made solely for camera, live performance themselves or combinations of both, resulting in durational installation situations.

Contemporary anxieties are often handled in the work, sighted in a communal or collective context. The public and private spheres (and histories) are weighed up against eachother in the use of the body as a site for outward displays of the domestic, the familiar and the ersatz.

The simplicity of many of the settings aim only to achieve a focus on the directness of the occasion. There is a delicacy, finery or frailty to many of the images, even though a deliberate choice is made to be visceral and often psychologically charged. The end results often retaliate and encapsulates the opposite.

Biography


Declan Rooney studied Fine Art Sculpture at the National College of Art in Dublin, and Performance Art / Raum Konzept at the Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Rooney works in various mediums including installation, photography, video and live performance. He has exhibited at the Crawford Municipal Art Gallery in Cork, the Fridericianum Museum in Kassel, PAC Milan, the 2003 Venice Biennale, P.S.1 in New York and in the Annet Gelink Gallery, Amsterdam. He has participated in residencies at the Bluecoat Arts Centre as part of the Liverpool Biennale in 2004 and at CCA Kitakyushu in Japan. He also works as a project manager and curator, previously on such projects as the interdisciplinary art festival ‘Intermedia’ at Triskel in Cork, ‘who is your friends? / the soap operas’ exhibition at Soap Gallery in Kokura Japan and ‘How Could You Be Angry While Grooming A Dog?’ at Galerie Perpetuel in Frankfurt. He is founder of the art project and curatorial group ‘Kunstprojects’ www.kunstprojects.com and is a former Director of the IPG (Independent Performance Group). Rooney is also a member of the performance groups The New Spastiks, The H*E*R*D Group, and the band PPPKKKSSS.

www.declanrooney.com


Geo Metrie 2008ff

07. April 2009 - 16. Mai 2009

Michael Steiner (Rietberg)

07.04.09 - 16.05.09 im Kiosk24, Herford

 Das zentrale Element der Installation besteht aus einem mit Filz bespannten Rahmen,
 auf dem der Begriff "Der politische Wille" mit schwarzer Farbe aufgestempelt ist.
 Daran hängt rechts unten eine Kartentasche der Schweizer Armee.
 In ca. 1,50m Abstand befindet sich ein Wall aus mit Sand gefüllten Wärmflaschen.
 An der Säule des Kiosk ist das Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStG) vom 18. Oktober 2008
 kopfüber angebracht.
 Bodenfläche und Hintergrund des Raumes sind mit einem filzartigen Material bedeckt.

MICHEL Steiner

 geboren am 10. November 1955 in Rietberg.
 Lebt und arbeitet in Rietberg

2009 - Carruatges i Art, Can Deri ? Estanyet Palau de Sta Eulalia
2008 - Ausstellung im MARTa Herford im Rahmen des Recycling-Designpreises
2007 - Ausstellung im MARTa Herford im Rahmen des Recycling-Kunstpreises
2007 - "8 Kraftschafften und weitere Farbschlachten"
          (Einzelausstellung im Raum für Kunst Paderborn)
2003 - Ausstellung im Kunstraum Soltau

1997 - Ausstellung im Rahmen des Südwest-LB-Druckgrafik-Kunstpreis in Stuttgart
1997 - Aufsatz in der P.M. "Neue Kunsttechnik - Malen mit Magneten"
1997 - Teilnahme am 17. Kunstpreis der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

1994 - Teilnahme am PRIX ARS ELECTRONICA in Linz
1994 - Erteilung des Patents Magnetic Painting
1990 - freie künstlerische Gestaltung bei Jochen Jäger
1989 - Teilnahme am internationalen SYRLIN-Kunstpreis
1989 - Aktzeichnen bei Woldemar Winkler
1988 - Erfindung eines Oberflächengestaltungsverfahrens mittels Magneten

1977 - Studium Produktions- und Fertigungstechnik


Skulptik

28. Februar - 28. März .2009

Monika Simon

Skulptik
Das ist die Überschrift aller meiner Arbeiten.
Die Worte Skulptur, die abstrakte, gebaute Arbeit verbindet sich mit der Plastik, der geformten und haptisch erfahrbaren Arbeit zu einer Einheit.
Dies geschieht mit vielen verschiedenen Materialien.
Die Präsentation der Figur wird zum eigenwilligen, sie unterstützenden Partner aus drei bestimmten Bestandteilen: Ort der Entstehung, Raum des Umfeldes und Beschaffenheit des Materials. Dies geschieht mit kleinen Skizzen im Atelier und endet in großen Arbeiten auch für den Außenraum. Immer klingt die Ironie durch, der Mensch zwar im Mittelpunkt, aber nie wirklich ganz sicher. So entstand das Thema „Turm zu Babel“, das in diesem Jahr zur Ausführung kam.
Hiervon ausgehend entstehen Zeichnungen von Türmen in verschiedensten Materialien und Größen.
Der Titel „Turm zu Babel- oder Haltet Ausschau“ wandelt sich später in „Turm zu Babel- oder seid wachsam!“
Die gängige Vorstellung vom Turm zu Babel entspricht dem Minarett von Samarra, dem Minarett der einst größten Moschee in der islamischen Welt. Wie ein Schneckenhaus dreht sie sich nach oben verjüngend zu einer Spitze zu. Es entstanden Collagen und Terracottaarbeiten. Immer entsteht die Form aus dem Material heraus.
Durch den Umgang mit dem Material, entsteht auch erst das eigentliche Thema.
Es entstand ein Turm, der immer gleich aus der Form heraus gefertigt wurde, der aber dann erst einmal, dann zweimal, dreimal und schließlich sogar viermal zerschnitten und schief aufeinandergesetzt wurde. So kam die Bewegung der Türme zustande.
Die Figur des Guckers entstand parallel und ironisiert den mutigen Blick in die Zukunft.
Ein Bibelzitat wie hier ist eher untypisch für meine Arbeit, aber der Erschließung des Themas Turm- Zerstreuung der Gemeinschaft – Individualismus und Hybris sehr entgegenkommend.




Monika Simon
1963 geboren in Gelsenkirchen
1983 CABK Kampen, Niederlande
1987 Studium an der HdK-Berlin bei Professor Hrdlicka,Professor Szymanski
1992 Meisterschülerin bei Professor Szymanski
1992 „Germinations 7”,Europäische Biennale junger Kunst Magasin,
                              Centre National d’Art Contemporain, Grenoble
1994 „Internationale Junge Kunst” Overbeck-Gesellschaft, Lübeck
1995  Projekt „TRANSFER” Sekretariat für gemeinsame Kulturarbeit in NRW
        Entwurf für das Dr. Bertram- Denkmal, St. Joseph-Hospital, GE-Horst
1995 + 97 Stipendium Künstlergut Prösitz
2002 „Denkmal für totgeborene Kinder”, Neustadt-Friedhof, Gelsenkirchen
2006 Leitung der Galerie werkstatt in Gelsenkirchen
2008 Terra Arte, Werkstattwochen Ziegelei Hundisburg
Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland
Arbeiten in verschiedenen privaten Sammlungen in Deutschland

Monika Simon
Springestrasse 37
45894 Gelsenkirchen- Buer

Tel.:0209 / 376923
www.monikasimon.de


TIC TAC TOE 2008

Performance und Installation "TIC TAC TOE"

Iris R. Selke (Braunschweig)

Die Performance besteht darin, dass die Künstlerin ganzen Tag unter Einbezug der Besucher oder alleine im Kiosk24 Tic Tac Toe spielen wird, bis der Galerieraum eine neue und eigene Struktur bekommt. An den Wänden und Leinen werden die Spielzettel befestigt. Es entstehen neue Räume im Raum. Ein Labyrinth aus Spielzetteln – der Galerieraum wird zur Installation

Die Performance besteht darin, dass die Künstlerin ganzen Tag unter Einbezug der Besucher oder alleine im Kiosk24 Tic Tac Toe spielen wird, bis der Galerieraum eine neue und eigene Struktur bekommt. An den Wänden und Leinen werden die Spielzettel befestigt. Es entstehen neue Räume im Raum. Ein Labyrinth aus Spielzetteln – der Galerieraum wird zur Installation


Installation “Cleveland, Ohio, USA”

8.November bis 15. Dezember 2009

Chris Tomaszewski (Bielefeld)

Verfall im Zeitraffer

Fotos: Ralf Bittner

} Lebenslauf
Anschrift    Chris Tomaszewski
             Wertherstraße 148, WG 606
             33615 Bielefeld
Geburtsdatum 01.12.1882
Schulbildung 1989 bis 1993
             Besuch der POS “Freundschaft”
             Ehrenfriedersdorf
             1993 bis 1999 Besuch der Realschule
             Ehrenfriedersdorf
             01.09.1999 bis 29.07.2002
             Berufsausbildung zum Kaufmann im
             Einzelhandel, angestellt bis August 2005
             02.02.2004 bis 30.11.2004
             Ableistung des Zivildienstes
             01.08.2002 bis 09.07.2004
             Fachhochschulreife in Abendschule im
             “BSZ für Wirtschaft I“, Chemnitz
             seit September 2005
             Studium in der Studienrichtung
             Grafik- und Kommunikationsdesign an der
             Fachhochschule Bielefeld,
             mit Schwerpunkt Zeichnung, Illustration und Druckgrafik,
             regelmäßige Beteiligung an den Ausstellungen der Galerie
             des Fachbereichs Gestaltung und außerhalb
             (>Entry< Essen 2006, >Neue Armut< Kommunale Galerie Bielefeld 2007)
             2008
             Werkstatt- Stipendium für Druckgrafik durch die Aldegrever Gesellschaft e.V.