? ?was bleibt ?

15.12.2007 / 15.1.2008

Recyclingboerse Herford

Leuchteninstallation aus recycelten Weidenkörben.

Dies ist ein Projekt der Tischlerwerkstatt der Recyclingbörse in Herford zum Thema Leuchten aus ausrangierten Naturfaserkörben.

In den letzten Monaten wurden unzählige Körbe gesammelt und es wurde
überlegt, welchen möglichen Gebrauchswert diese Produkte nach ihrem ursprünglichen
Nutzen haben könnten.

Die Stehleuchtenprototypen bestehen aus einer Reihung geometrischer Grundkörperformen verschiedenster Skalierungsmaße.

In den gesammelten Katzenkörbchen nehmen nun auch gern einmal Pitbull, Boxer und Goldfische Platz.

www.recyclingboerse.org


"Urban Landscape" (Photoinstallation)

11. November bis 7. Dezember 2007

Irena Paskali

"Urban Landscape"(2005-2006)

The same in the case with this cycle of her, titled "Urban Landsapes" -
photography, probably incited by the essential change of the entire visual
environment in her new surrounding (Köln, Germany).Namely ,as it happens to
all "newcomers", the new "landscape", the new everyday life dictates new
imposing vistas that are to be deciphered and perceived, to be adopted.
In this case Irena Paskali has proceeded from the general - from the global
idea of the city as a place with remarkable topography of horizontals and
verticals that decipher  its "landscape".

This is probably the reason for the inevitable use of the panoramic photo
camera ("Digital Spheron; 16 mm. Nikon Fisheye), which provided the complete
"perception" of the landscape structure, the main markers and directions 

(not only literally ) of communication. In addition, through the already
experienced topography of horizontals and verticals, Irena develops the
story, locating more precisely the dominant (not only for her) points and
the (possible) contrast of the place: historical, architectural,
profane-spiritual, etc. For example: subway-cathedral; geometry -gothic;
earthly and eternal journey.as an uniting duality in the life of this
(or any other) city! (Zlatko Teodosievski, curator from Macedonia)

But if the spectator takes the time and clones to witness the details of the
long images of tram station (as points of no return in time) or the Cologne
cathedral (as a point of every return possible in and after life).
The cathedral images concentrate on a spatial vision displaying the important
role of this building within the sight of the city. Once you are experienced
in looking at these images you perceive a lot more than you expected before-
it is worth looking at them for a long time! (Prof. Rolf Sachsse, Germany)

 www.irenapaskali.com


>>why are the stripes red, white and blue, vol 4 camouflage<<

6. Oktober bis 2. November 2007

Juliane Heise

 „Camouflage“ ist der vierte Teil einer Serie von Arbeiten zu „why are the stripes red, white and blue?“.  Rot, weiß, blau gestreiftes Kunststoffgewebe war, und ist auch heute noch, in Vietnam überall im öffentlichen Raum präsent. Dies war Anlass genug eine künstlerische Umsetzung zu beginnen. Eingeladen zum II. Internationalen Skulpturen Symposium 1998 in Hue, Vietnam, begann Juliane Heise dort die Arbeit mit dem gestreiften Kunststoffgewebe. Diese Arbeiten sind u.a. auf der Website www.julianeheise.de dokumentiert.Im Ausstellungsraum Kiosk 24 in Herford trifft das geformte Material auf den Rohstoff, wird zu einem Gesamtensemble und scheint visuell zu verschmelzen, ein rot, weiß, blauer Overflow.


>Gehäuse<

30. August - 27. September 2007

Annette Hurst

Es geht um Räumliches.

Objekte aus Karton und Papier, Collagen freistehend und an der Wand.

Architektonische Elemente und organische Strukturen im Spiel mit Innen und

Außen, Übergang, Durchbruch, Nebeneinander, Gleichzeitigkeit.

Das Ensemble wird zur Collage im Raum. Der Ausstellungsraum wird zur Landschaft.

www.annette-hurst.de


“new colossus” for Herford

28. Juli bis 26. August 2007

Ferhat Kamil Satici

“new colossus” is a project by Ferhat Kamil Satici who has participated many international group  exhibitions and symposiums in his country, has been writing a doctorate thesis  based on “grafiti” and one of the organizers of video festival so-called videoist which will be realized in second time , in Istanbul in novenber 2007.

            First step of the project so-called “graffiti with gravity” will be realized in Germany,Herford in KÄ°OSK 24, between 28 July and 24  August 2007 by Ferhat Kamil Satici. This exhibition is presented by kurator and artist Susanne Albrecht. 

            Ä°t can be said for “new colossus”which is personal  archeology that transforms documents to monuments.

“graffiti with gravity”

             Since art and artist searchs the key of temporary things, graffiti , creative language of street , becomes the focus point of  contemporary art . However installing graffiti to the wall of art space means that  it is disconnected with the context of street .Graffity is a sign that makes connection with the person who walk on the street  and has a reality based on direct connection  with this person. This reality can be documented through photography,yet,This photographes of graffiti as a document don’t differentiate from the photograpy of landscape and/or still life.

              Ä°f graffiti is thought as a three dimentional form, to design it with the permanent and traditional material transforms this modern city action to a permanent document or/and monument. This transformations of graffiti solves the problem of the installation of graffiti to the artspace. But This is not a graffiti anymore. Well, Ä°s this a Graffiti Sculpture? Ä°f The significant relationship between the graffiti and city wall and/or  surface is recognized, the work of arts of  new colossus can be named as the “ graffiti with gravity”. This is the war between the spray color, volatile and flying, and traditional material, weightness and permanent, such as the style wars on the street.


" Kaffeepause" Eine Wohnraum -Installation zum Thema Familientreff.

Laffin

Einen fiktiven Ort zu schaffen, indem sich die Familie trifft zum Reden, Diskutieren, Betrachten, Kritisieren, Entspannen und überhaupt Kaffeetrinken.
In diesem Wohnzimmer sind verstreut Arbeiten der einzelnen

Familien-Mitglieder zu sehen.


"Auf der Suche nach der kontemplativen Hasenschule"

April 2007

Angelika Höger

Installation im Ausstellungsraum der Recyclingbörse Herford in der Radewiger Straße 24.

Angelika Högers Kunst präsentiert sich meist als eine spielerische Suche. In
ihrer neuesten Arbeit, zu sehen ab dem  2. April 2007 im Ausstellungsraum
der Recyclingbörse Herford, Radewigerstraße 24, macht sie den Hasen Rudi zum
Hauptakteur einer "kontemplativen Praxis" und stattet so die Philosophie mit
Hasenohren aus.

An der Schnittstelle zwischen Installation, Videokunst und Performance
behauptet Höger eine Position, die sowohl ironisch-spielerisch als auch
tiefschürfend bis düster erscheint.
Typisch für ihre Arbeiten ist die bewusste Konfrontation von Alltagsgegenständen.
Im Zentrum derAusstellungsfläche werden alte Möbel, Haushaltsgeräte,
Deko-Objekte und Spielzeuge so arrangiert, dass sich zunächst ein vollkommen chaotischer
Anblick bietet. Eine intensivere Betrachtung führt jedoch in einen Raum der
Assoziationen. Objekte, die mit Ordnung, Erziehung, Rollenklischees
aufgeladen sind liegen nun wie nach einem kindlichen Wutausbruch da - als
würden sie auf einen Neuanfang, eine Neu-Ordnung warten.

Vor dieser Kulisse installiert Höger die Häschenschule durch drei Monitore
in den Schaufenstern der Ausstellungsfläche. Im ersten Film muss sich der
Hase in einem Künstleratelier zurechtfinden. Durch sein niedlich-naives
Wesen drückt Höger ihren Wunsch nach einer Offenheit aus, die ohne
Vorurteile belastet die richtigen Fragen zu stellen vermag.
Der zweite Film fokussiert das Tier in einem Haufen "artverwandter"
Kitschgegenstände. Die Intensität, mit der Begriffe oder sogar Tiere mit
Zuschreibungen und unreflektierten Vorstellungen verbunden sind, erscheint
hier zunächst lustig oder absurd. Nach einer Phase der Reflektion ist
allerdings ein deutlich kritischer Ansatz zu spüren.
Schließlich tritt die Künstlerin im letzten Film selbst auf und setzt sich
darin mit dem von ihr untersuchten Material ganz sprichwörtlich in
Verbindung. Kinderschweinereien werden zu schamanischen Riten, eine
gelangweilte Hausfrau zur Hohepriesterin einer kleinbürgerlichen
Anarchie.
Stehen am Anfang von Högers Schaffensprozess oft die Ideen
großer Denker wie Worringer oder Sloterdijk, lässt sie doch keine Arbeit in
einem allzu verkopften Stadium.
Auch in der "Hasenschule" wandelt Höger wieder auf dem schmalen Grat
zwischen Unterhaltung und philosophischer Grundlagenforschung. Wie immer kopnzipiert
sie ihre Arbeit so offen, dass es jedem Betrachter möglich ist, sich
unmittelbar damit in Beziehung zu setzen. Wie weit man in die Arbeit
eintauchen oder Erkenntnisse herausziehen mag, ist und bleibt eine Frage des
Spieltriebs.


Text:
Daniel Neugebauer
Kunsthalle Bielefeld


REdesign

Maerz 2007

Oliver Schübbe